1993
Dr.med. Hans-Michael Mühlenfeld hat die Praxis im Juli 1993 von Dr.med. Scheibe übernommen.
Dr. Scheibe war plötzlich im April 1993 verstorben, im Anschluß hatten zwei Vertreter die
Patientenversorgung bis zur Praxisübernahme durch Dr. Mühlenfeld übernommen. Es erfolgte die
Anschaffung eines Ultraschallgerätes, eines Belastungs EKGs und eines Lungenfunktionsgerätes.
Auch wurde das Dokumentationssystem (früher mit Dateikarten) komplett auf EDV umgestellt.
Da sich die Praxis eines regen Zuspruchs durch die Patienten erfreute, war schnell klar, dass
Dr. Mühlenfeld Unterstützung brauchte. Zumal es von Anfang an unser Ziel war, eine kontinuierliche
Patientenversorgung zu gewährleisten, d.h. außer an Wochenenden und Feiertagen ist die Praxis das
ganze Jahr über "offen".
1994
Im April 1994 war es dann soweit, Frau Dr.med. Monika Brase, Allgemeinärztin auf dem Wege die
Zusatzbezeichnung Naturheilkunde zu erlangen, trat in die Praxis mit ein.
Durch eine ständige Erweitung des Leistungsspektrums für unsere Patienten (psychosomatische
Grundversorgung, chirurgische Erstversorgung, Allergietestungen, Langzeitblutdruckmessungen,
u.s.w.) und durch ein "Babyjahr" von Dr.Brase, half im Jahr 1997 Frau Dr.med. Christiane Jakobeit
mit, unsere Patienten zu versorgen.
1997
Da sich zum Wohle der Patientenversorgung eine Gemeinschaftspraxis bewährt hatte und Frau Dr.Brase
nochmals ein "Babyjahr" hatte, entschlossen wir uns im Jahr 1998 eine weitere Partnerin in unsere
Gemeinschaftspraxis mit aufzunehmen.
1998
Durch den Eintritt von Frau Martina Koch, Ärztin für Innere Medizin, erfuhr die Praxis im August 1998
erneut eine Erweiterung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten (Schilddrüsenultraschall,
Langzeit EKG, spezielle internistische Fragestellungen, Akupunktur, Zusatzbezeichnung Rettungsmedizin
u.s.w.).
Die Praxis hat sich durch die ständige Präsenz (für die Patienten) und die hohe medizinische
Kompetenz somit im Laufe der letzten acht Jahre ständig weiterentwickelt. Parallel dazu wurde
natürlich auch die Anzahl der Arzthelferinnen vergrößert, und dies insbesondere mit Teilzeitkräften
(um den Mitarbeiterinnen die Möglichkeit zu geben Familie und Beruf "unter einen Hut zubringen").
Bei der Praxisgründung wurden eine Vollzeitkraft und zwei Teilzeitkräfte beschäftigt, heute werden
Sie freundlich und kompetent von sieben Teilzeitkräften und zwei Auszubildenden durch die Praxis
geleitet.
Seit 1995 führen wir regelmäßig praxisinterne Fortbildungen durch um den hohen Standard
der Versorgung durch die Arzthelferinnen weiter auszubauen, seit 1996 führen Frau Voshage und
Frau Hilker zusammen mit Dr. Brase regelmäßig Diabetikerschulungen in unserer Praxis durch. Frau
Reich-Emden engagiert sich seit 1997 in der Bremer Ärztekammer für die Ausbildung der Arzthelferinnen
und ist Mitglied in einem der Prüfungsausschüsse. Frau Hilker und Frau Reich-Emden haben im März
2000 erfolgreich die Ausbildereignungsprüfung vor der Ärztekammer abgelegt.
Zunehmend werden sie in unserer Praxis auch „Praktikantinnen“ antreffen, die sind junge Auszubildende
z.B. aus Krankenhäusern oder Facharztpraxen, die bei uns die Möglichkeit bekommen in zwei oder drei
Monaten die Notwendigkeiten in einer großen Hausarztpraxis kennen zulernen.
Darüber hinaus nahmen wir im Juni 2001 erstmals an einem „Auszubildenen Austauschprogramm“ mit
den Niederlanden teil.
1999
Aber auch in ärztlichen Weiterbildung sind wir engagiert, so war es kein Wunder, dass
wir uns im Sommer 1999 entschlossen, uns auch an der Weiterbildung von Allgemeinärzten
zu beteiligen. Im Juli 1999 wurden erstmals in unserer Praxis Patientinnen und Patienten
von einem Weiterbildungsassistenten behandelt. Diese jungen Kollegen müssen im Rahmen
ihrer Ausbildung, (nach vierjähriger Klinikausbildung ) zwölf Monate in einer Allgemeinarztpraxis
unter Anleitung, die Heilkunde am Menschen ausüben. Die von diesen Weiterbildungsassistenten
durchgeführten Untersuchungen und Behandlungen werden von uns ständig überwacht und täglich
mit dem Assistenten besprochen. Auch durch diesen Schritt gelang es uns, den Qualitätsstandard
in unserer Behandlung weiter auszubauen.
2000
Allerdings wurde im Laufe der Zeit, die Praxis trotz der verlängerten Öffnungszeiten immer
enger, sodass wir im Frühjahr / Sommer 2000 die Praxisräume " nach hinten raus "
erweitert haben. Auch diese schwierige Zeit (die Praxis war umbaubedingt nicht einen Tag
geschlossen!) haben wir gemeinsam mit unseren Patienten gemeistert.
Seit Juli 2000 ist Dr.Mühlenfeld von der Bremer Ärztekammer ermächtigt Verkehrsmedizinische
Fachgutachten zu erstellen.
2001
Im Mai 2001 haben wir mit Frau Ana Ali, eine ehemalige Weiterbildungsassistentin, als
gleichberechtigte Praxispartnerin mit in die Gemeinschaftspraxis aufgenommen. Frau Ali
erweitert erneut die Schwerpunkte des Medizinischen Spektrums. Neben ihrer großen
Erfahrung in Akupunktur, führt sie die Zusatzbezeichnung Tropenmedizin.
Sodaß nun mehr drei Allgemeinärzte, eine Internistin, sowie ein Weiterbildungsassistent
die Patienten versorgen.
Ende 2001 erlangt Frau Koch die Zusatzbezeichnung Naturheilverfahren. Hierdurch war es
uns u.a. auch möglich die Sprechstundenzeiten zu erweitern, sodaß die Praxis von Montag
bis Freitag durchgehend von 7.30 bis 18.00 Uhr (teilweise 19.00 Uhr) geöffnet ist.
2003
Nach etlichen Querelen mit dem Vermieter konnten wir im Frühjahr 2003 unsere Klimaanlage
in Betrieb nehmen, seitdem macht es auch im Sommer Spaß in der Praxis zu arbeiten.
Im Juni 2003 wird Dr. Mühlenfeld zum Lehrarzt der Abteilung für Allgemeinmedizin der Universität
Göttingen benannt.
Der Praxis wird der Titel „Akademische Lehrpraxis der Universität Göttingen“ verliehen.
Damit beginnt ein neuer Abschnitt für uns, in dem wir ab dem WS 2003 auch Medizinstudenten
ausbilden. Wir sind der Überzeugung, dass wir durch unsere umfangreichen Ausbildungsaktivitäten
unser eigenes Qualitätsniveau nicht nur halten, sondern stetig verbessern. Und dies, so glauben
wir kommt unseren Patienten direkt zu gute.
2004
Im Februar 2004 verläßt uns Dr. Ali, da sie in einer anderen Praxis besser berufliche
Perspektiven sieht.
Dr. Mühlenfeld erhält einen Lehrauftrag an der Universität Göttingen und ist Dienstags
zum Studentenunterricht in Göttingen und nicht in der Praxis.
Ab September 2004 ist Dr. Cepek als gleichberechtigte Partnerin Teil unsere Gemeinschaftspraxis.
2005
Im Januar 2005 wurde die Praxis nach Durchlauf des Europäischen Praxisassesment von der
Stiftung Praxistest zertifiziert.
2006
Zur Philosophie der Praxis gehört die Auffassung, das Aus- und Fortbildung nicht nur eine
gesellschaftliche Verpflichtung ist, sondern auch die Versorungsqualität unserer Patienten sichert.
Daher beteiligen wir uns am Medizinstudentenunterricht ( ca.5-8 Medizinstudenten pro Jahr
aus Göttingen für je zwei Wochen ), sowie an der Facharztweiterbildung durch jährlich wechselnde
junge Ärzte/Innen, die nach einer dreijährigen Weiterbildung in der Klinik noch ein bis zwei Jahre
in der Praxis ausgebildet werden.
Darüber hinaus engagieren wir uns bei der Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten
( früher Arzthelferin ).
Mitte 2006 beginnt Frau Isabel Prohaska ihre Ausbildung, sie ist damit die 14. Auszubildene seit
Praxisgründung.
2007
Patientensicherheit und Fehlermanagement sind die Schwerpunkte in diesem Jahr.
Durch die Strukturierung des Medikamentenmanagement wird die fehlerhafte Ausstellung von Rezepten
zunehmend vermieden. Die Ärztinnen und Ärzte "unterschreiben" die Rezepte nicht "nur", sondern nach
der "Prüfung" durch die Medizinischen Fachangestellten, erfolgt eine zweite Prüfung durch die ärztliche
Ebene.
Anfangs hat die dadurch resultierende Verzögerung der Rezeptausstellung einige Patienten irritiert,
mittlerweile wird dieser Service geschätzt.
Ende August ist Frau Dr.Cepek "Mama geworden", sie wird daher zunächst nur Hausbesuche machen und
eine eingeschränkte Sprechstunde anbieten.
Zum Ende des Jahres wird Martina Koch die Praxis verlassen und Dr. Alexander Coutelle als neuer
gleichberechtigter Praxispartner aufgenommen, damit wird das Leistungsspektrum der Praxis erweitert
(Dr.Coutelle ist Chirurg und Allgemeinarzt)
2008
Nach dem Durchlaufen des Re-Assessment unseres Qualitätsmanagementsystem EPA (www.europaeisches-praxisassessment.de)
wurden wir erneut von der Stiftung Praxissiegel bis 2011 zertifiziert. Mit Frau Julia Ziogos freuen wir uns unsere
15. Auszubildende zur Medizinischen Fachangestellten auszubilden. Frau Hilker durchläuft die VERAH® Qualifikation
und engagiert sich bundesweit gemeinsam mit Dr.Mühlenfeld als VERAH® Trainerin. Frau Reich-Emden wird zur Stellv.
Vorsitzenden des Berufsbildungsausschuß der Ärztekammer Bremen gewählt. Dr.Mühlenfeld koordiniert für den Deutschen
Hausärzteverband die Weiterbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin (www.hausaerzteverband.de/cms/Weiterbildung-Allgemeinmedizin.322.0.html)
und baut erstmals ein Mentoring System auf.
2009
Ruben Bernau ist als 10. Weiterbildungsassistent zu unserem Team gestoßen und wird bis 2010 bei uns zu einem „guten
Hausarzt“ weitergebildet. Am Freitag den 13.03.09 besteht Frau Karin Hilker die Prüfung zur Versorgungsassistentin
in der Hausarztpraxis (www.verah.de).
2010
Dr. Mühlenfeld wird Mitglied im Bundesvorstand des Deutschen Hausärzteverbandes, daher ist er öfters nicht in der Sprechstunde. Aber die
Praxispartner Brase, Coutelle und Cepek fangen dies auf und halten die Praxis weiterhin täglich von 7.30 bis 19.00 offen und dies selbst in den
Urlaubszeiten.
Die Ärzte der Praxis werden Mitglied bei www.mezis.de.
Dr. Cepek wird zum zweiten mal Mama.
Frau Reich-Emden wird zu Vorsitzenden des Berufsbildungsausschusses der Bremer Ärztekammer gewählt.
2011
Das Jahr beginnt mit einer zweitägigen Fortbildungsklausur des gesamten Praxisteams in der Lüneburger Heide.
Frau Nibbes legt erfolgreich die VERAH Prüfung ab, Frau Reich-Emden und Frau Legenhausen sind noch in der
Weiterqualifizierung.
Im Herbst steht die zweite Re-Zertifizierung des Qualitätsmanagementsystems EPA an.
Dr. Mühr verläßt uns nach 12 Monaten Weiterbildung.
Im November haben wir den ersten PJ Studenten, Herrn Fertinand to Büren, in unserer Praxis.
2012
Der "neue" Arzt in Weiterbildung, Dr. Gerald Thesing beginnt am 1. Februar seine Weiterbildung.
PJ Studenten sind nun kontinuierlich mit in der Praxis.
Dr. Mühlenfeld, im März 2009
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